“IT OPERATING MODEL: FOKUS AUF STANDARDISIERUNG & BUSINESS MEHRWERT”
Ein klar definiertes IT Operating Model befähigt die IT-Organisation, flexibel auf ändernde Anforderungen zu reagieren und nachhaltigen Business Mehrwert zu liefern. Standardisierte Prozesse, transparente Services und eindeutige Rollen schaffen dafür eine effiziente und zukunftsfähige Struktur.
Der Kunde
BRANCHE
Automotive
Umsatz
< 500 MIO. EUR
Mitarbeitende
< 2.000
Ausgangssituation
Ein international agierender Hersteller von spezialisierten Nutzfahrzeugen steht vor einer strategischen Weiterentwicklung seiner IT-Organisation. Durch wachsende Anforderungen an digitale Services, zunehmend komplexe Systemlandschaften und steigende Erwartungen der weltweiten Geschäftsbereiche besteht die Notwendigkeit, die IT strukturell und prozessual neu auszurichten. Gleichzeitig wächst der Anteil externer Serviceerbringung, wodurch sich der Fokus der IT von der operativen Leistungserbringung hin zu einer stärker steuernden Rolle verschiebt. Diese Veränderung erfordert klare Verantwortlichkeiten, ein konsistentes Service Portfolio, ein professionelles Demand‑ und Relationship Management sowie ein zielgerichtetes Sourcing-Modell. Das zukünftige IT Operating Model beschreibt die künftige Ausrichtung der IT-Organisation und wird durch gezielte Maßnahmen nachhaltig implementiert.
Wir gestalten eine klar strukturierte, steuerbare und zukunftsfähige IT-Organisation, basierend auf definierten Rollen, standardisierten Prozessen und einem transparenten Service Portfolio.
Ziele
- Design und nachhaltige Implementierung eines IT Operating Models
-
Etablieren eines zukunftsfähigen Rollenmodells zur Professionalisierung der IT-Organisation und zur Sicherstellung eines stabilen Betriebs im zukünftigen IT Operating Model
-
Aufbau eines strukturierten IT Service Portfolios als Grundlage für eine transparente und steuerbare IT-Organisation
-
Aufbau eines Demand und Relationship Managements zur effizienten Erfassung und Umsetzung von Business Anforderungen sowie Etablierung des Service Desk als zentralem SPOC für die User
Unser Auftrag
- Etablierung standardisierter und marktüblicher ITIL‑Prozesse: Demand, Incident, Service Request, Service Portfolio, Service Katalog & Relationship Management
- Aufbau eines IT Service Portfolios als Grundlage für eine transparente Steuerung und Weiterentwicklung der IT‑Services
- Definition und Einführung eines klaren Rollenmodells
- Optimierung der Supportstruktur
Herausforderungen
- Fehlende Transparenz über die IT‑Landschaft
- Fehlende Struktur im Demand Management und geringe Kapazität im Support
- Fehlende Ansprechpartner und begrenzte Beratungskapazitäten in der IT
- Unklare Verantwortlichkeiten
- Ineffiziente Abläufe und verzögerte Reaktions-zeiten
Maßnahmen
- Erstellung eines Service Portfolios
- Aufbau eines strukturierten Demand Managements und Entwicklung eines passenden Sourcing Modells für den Service Desk
- Einführung eines klar definierten Rollenmodells mit eindeutigen fachlichen Zuständigkeiten
- Definition eindeutiger Rollen, Schnittstellen und Verantwortungsbereiche
- Optimierung der Prozesse nach ITIL-Standards
KC-Vorgehensmodell
Um die IT-Organisation zukunftsfähig auszurichten und professionell aufzustellen, wurden im Projekt mehrere Handlungsfelder gezielt weiterentwickelt. Das Vorgehensmodell wurde mit allen Beteiligten abgestimmt und umfasste sieben zentrale Handlungsfelder:
- OCM: Aufsetzen eines strukturierten Change‑Management‑Vorgehens mit transparenter Kommunikation und gezielter Einbindung der Mitarbeitenden während der Transformation
- Service Portfolio: Erfassung und strukturierte Darstellung sämtlicher IT‑Leistungen sowie Zuordnung eindeutiger Verantwortlichkeiten zur Schaffung eines konsistenten Service Portfolios.
- Rollen: Definition und Implementierung eines Rollenmodells zur klaren Beschreibung von Zuständigkeiten und zur Professionalisierung der internen Zusammenarbeit.
- Demand Management: Entwicklung eines standardisierten Vorgehens zur systematischen Aufnahme, Bewertung und Priorisierung von Business Anforderungen.
- Incident Management: Optimierung der bestehenden Abläufe und Neugestaltung des Incident Management Prozesses nach ITIL.
- Service Request Management: Konzeption eines standardisierten Request Managements mit definierten Abläufen, Rollen und Offerings.
- Sourcing: Ausarbeitung eines zukunftsfähigen Sourcing Modells für den Service Desk mit klarer Strukturierung von Lieferumfang, Verantwortlichkeiten und Schnittstellen.
Durch die ganzheitliche Bearbeitung dieser Handlungsfelder wurde ein konsistentes und steuerbares IT Operating Model geschaffen.
Kundennutzen
Transparenz
Ein standardisiertes Service Portfolio schafft Transparenz über angebotene Leistungen, Zuständigkeiten und Kosten.
Effizienz
Klare Prozesse und Rollen ermöglichen eine effiziente Zusammenarbeit und verbessern die Abstimmung zwischen Business und IT.
Governance
Klare Strukturen erhöhen die Steuerbarkeit der IT und schaffen die Grundlage für eine flexible Ausrichtung auf zukünftige Anforderungen.


